Die Potenziale des Inneren Teams

Digitaler Zugang zur autonomen Konfliktlösung

Neue Wege zur Förderung der einvernehmlichen Konfliktlösung bietet die zu Jahresbeginn online gegangene Internet-Plattform "Recht ohne Streit". Die Plattform ist ein offener und niederschwelliger Ansatz, Konfliktbeteiligte in die Lage zu versetzen, eigenverantwortlich eine Entscheidung über den im konkreten Konfliktfall einzuschlagenden Weg zu treffen. Konfliktbetroffene werden in ihrem konkreten Konflikt abgeholt und in mehreren Prüfstufen dazu gebracht, selbst zu erkennen, auf welchem Weg sie ihre Ziele am besten umsetzen können. Es wird über Kosten und Anbieter informiert, aber auch aufgezeigt, dass persönliche Interessen durch flexible Verfahrensgestaltungen umgesetzt werden können.

In einer umfangreichen Infothek stellt die von unabhängigen Wissenschaftlern unter Leitung von Professor Reinhard Greger entwickelte Plattform Wissen zu allen Fragen der alternativen Konfliktbeilegung zur Verfügung und ist damit auch für Berufsträgern, die in der Rechts- oder Konfliktberatung tätig sind oder sich mit Konflikten anderer beschäftigen, von großem Wert. Die Nutzung ist kostenlos und anonym.

Zugang zur Plattform: https://rechtohnestreit.de

 


Die Centrale für Mediation ist eine der größten Vereinigungen von Mediator/innen im deutschsprachigen Raum. Unser Anliegen ist die Förderung der Mediation und anderer Methoden konsensualer Streitbeilegung in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Nutzen Sie unser Internetangebot sowie unseren Mediatorenpool für alle Informationen rund um alternative Konfliktlösungsmethoden.


Nachrichten



Ein in Spanien eingeführtes staatliches Entschädigungssystem für Fälle sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Umfeld hat schon in den ersten Wochen 300 Anträge verzeichnet. Das sind fast doppelt so viele wie im Ende 2024 geschaffenen Wiedergutmachungssystem der katholischen Kirche. Beobachter werten dies als Beleg für fehlendes Vertrauen in die zuständigen kirchlichen Stellen.

Der Streit zwischen dem Fußball-Drittligisten Hansa Rostock und seinem Ex-Hauptsponsor "28 Black" geht weiter. Eine Mediation, am Landgericht Rostock ist gescheitert. Vertreter des Vereins und des Getränkeherstellers Splendid Drinks, der die Marke "28 Black" vertreibt, wurden sich bei dem Gespräch nicht einig.

Eine kürzlich viel zitierte dpa-Meldung hat eine Frage aufgegriffen, die in der Praxis immer wieder auftaucht: Kann der Arbeitgeber Beschäftigte zur Mediation verpflichten? Die juristische Antwort ist für Mediatorinnen und Mediatoren wenig überraschend: Nein - Mediation bleibt freiwillig. Verpflichtend sind lediglich Personal- oder Klärungsgespräche, nicht aber ein strukturiertes Mediationsverfahren.

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